4. Der deutsche Binnenmarkt gewinnt an Bedeutung - also weniger Abhängigkeit von der Weltkonjunktur!

Auch dieses Argument lässt sich leicht erklären: Wenn durch die Lohnkostenreform die inländische Produktion billiger wird, Importe sich dagegen verteuern, führt dies zu einer Stärkung des Binnenmarktes, die Bevölkerung eines Landes kauft dann also mehr heimische Waren. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit der Volkswirtschaft von der Weltkonjunktur. Platzen irgendwo Spekulationsblasen (etwa bei Aktien oder Immobilien), denn schlägt der daraus resultierende Kaufkraftschwund weniger hart auf die eigene Wirtschaft durch. Deutschland hat sich mit seinem starken Exportanteil in eine extreme Abhängigkeit von den Weltmärkten begeben, was leicht ins Auge gehen kann. Eine Verringerung dieser komplexen Verstrickung wäre nur von Vorteil.

 

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 © Manfred J. Müller, Flensburg

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Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten. Inzwischen sind auch drei Bücher erschienen: "Die Kultivierung des Kapitals", 2001, "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!", 2002, "Das neue Wirtschaftswunder. Die Entmachtung des globalen Dumpingsystems", 2005. Müller ist Inhaber eines Versandhauses und gewinnt von daher einen praxisnahen Einblick in die Abartigkeiten des globalen Verdrängungswettbewerbs.